Ökologie -
Engagement mit Weitblick


„Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ist eine der vordringlichsten Aufgaben unserer Zeit. Wir verpflichten uns zu umweltschonendem Handeln.“
Zitat: Alfred Ritter und Marli Hoppe-Ritter

Umweltschutz wird bei RITTER SPORT schon seit vielen Jahren groß geschrieben – wie dieses Zitat aus unserem Firmenleitbild von 1991 zeigt. Wir sind davon überzeugt, dass sich rechtzeitige Investitionen in diesem Bereich langfristig auszahlen und arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen von Produktionsverfahren, Produkten, Verpackungen und Logistik. Im Rahmen unserer ständigen Emissionsreduzierungen ergreifen wir bei neuen Investitionen immer dann energiesparende Maßnahmen, wenn diese nicht mehr als 10 % mehr Kosten verursachen als herkömmliche Verfahren. In Einzelfällen liegen diese Investitionen aber auch deutlich darüber. Den betrieblichen Umweltschutz haben wir 1996 als erstes Unternehmen der Süßwarenindustrie im Rahmen eines umfassenden Managementsystems organisiert.

Was uns am Herzen liegt:


Bereits fünf Jahre zuvor, 1991, haben wir die erste Ökobilanz für Verkaufsverpackungen erstellt und als Konsequenz vom Verbundmaterial auf die voll recyclingfähige Einstoff-Verpackung aus Polypropylen umgestellt. Statt der 4,5 Gramm Hülle einer herkömmlichen Langtafel wiegt die Verpackung eines RITTER SPORT-Schokoquadrats heute nur noch 1,4 Gramm – das spart Jahr für Jahr ca. 1000 Tonnen Verpackung allein bei den 100 g Quadraten ein und entspricht in etwa 50 vollen LKW-Ladungen umweltbelastender Materialien.


Mit dem 2002 errichteten Blockheizkraftwerk auf dem Firmengelände in Waldenbuch haben wir diesen umweltschonenden Kurs konsequent fortgesetzt: Wir sparen jährlich 12 Mio. kWh Primärenergie ein, haben unseren CO2-Ausstoß binnen zweier Jahre halbiert und produzieren heute 30 % unseres Strombedarfs selbst.

Die restlichen 70% decken wir durch Strom aus dem Elektrizitätswerk Schönau. Atomfreier Strom, Energiesparen und die Förderung von „Rebellenkraftwerken“ steht bei der EWS im Vordergrund. Forderungen, die wir von RITTER SPORT für wichtig halten und unterstützen.

Besonders umweltschonend: Die Wärme, die in unserem Blockheizkraftwerk bei der Stromerzeugung entsteht, deckt als willkommenes „Abfallprodukt“ 70% unseres Wärmebedarfs und wird zu Heizzwecken genutzt.

Durch unser Blockheizkraftwerk können wir so Jahr für Jahr die CO2-Belastung der Atmosphäre insgesamt um 6.800 Tonnen verringern, in etwa so viel, wie beim Verbrennen von 1 Mio. Liter Heizöl entstehen.

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Blockheizkraftwerk

Wie wichtig den beiden Unternehmern Alfred Ritter und Marli Hoppe-Ritter der Umweltschutz ist, zeigt sich auch in ihrem Engagement für regenerative Energien: Alfred Ritter ist Gründungsmitglied der Solarfabrik Freiburg; er war Bauträger der Solarsiedlung des Freiburger Architekten Rolf Disch und ist Eigentümer eines ökologischen Gewerbeparks in der Nähe von Karlsruhe (energiesparende Passivhäuser inklusive). Auch beim 2005 von Marli Hoppe-Ritter eingeweihten MUSEUM RITTER (Architekt: Max Dudler) wurde auf Nachhaltigkeit geachtet: Für die Haustechnik werden natürliche Ressourcen wie Solarenergie, Grundwasserkälte und Erdwärme innovativ genutzt und so Energiebedarf und CO2-Emissionen reduziert. Und dann ist da noch PARADIGMA Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co. KG mit ihrer Tochterfima Ritter Solar GmbH: 1988 von Alfred Ritter gegründet, hat die Firma mittlerweile knapp 1000 Angestellte in Deutschland, Europa und China (dort in einem Joint Venture) und ist Vorreiter für ökologische Heizsysteme.


Nachhaltigkeit lohnt sich: Alfred Ritter wurde 1997 für sein Engagement und sein umweltbewusstes Handeln vom WWF (World Wildlife Fund for Nature) und der Zeitschrift Capital als „Öko-Manager des Jahres“ ausgezeichnet; 2000 folgte das Bundesverdienstkreuz und 2003 der „Deutsche Solarpreis“ von EUROSOLAR (European Association for Renewable Energy). Auszeichnungen wie diese sind natürlich kein Anlass für nachhaltiges Engagement, bestärken jedoch, diesen wichtigen Weg weiter zu gehen.